


Unsere Ohren zählen zu den kompliziertesten Organen unseres Körpers. Sie sind in der Lage Schallwellen aufzunehmen und diese im Gehirn in Töne umzuwandeln. Darüber hinaus kontrollieren sie unseren Gleichgewichtssinn. Dabei arbeiten sie rund um die Uhr, ohne Pause, auch im Schlaf.
Das folgende Schaubild zeigt einen Querschnitt des menschlichen Ohrs:

Das äußere Ohr:
An der Ohrmuschel ankommende Schallwellen werden durch den äusseren Gehörgang zum Trommelfell weitergeleitet.
Das Mittelohr:
Das Mittelohr ist eine mit Luft gefüllte Kammer, die durch die Eustachische Röhre mit dem Nasen-Rachen-Raum verbunden ist, um den Luftdruck auf beiden Seiten des Trommelfells ausgleichen zu können.
Die Eustachische Röhre ist normalerweise geschlossen und öffnet sich automatisch beim Schlucken, Gähnen oder Sprechen.
Die Schallwellen, die das Mittelohr erreicht haben, bringen das Trommelfell zum Schwingen und dieses leitet den Schall über die Gehörknöchelchen, allgemein bekannt als Hammer, Amboss und Steigbügel, zum ovalen Fenster des Innenohres. Durch seine Bewegung werden die Schalldruckwellen ins Innenohr geleitet.
Das Innenohr:
Das Innenohr, mit Lymphflüssigkeit gefüllt, besteht aus der spiralförmigen Cochlea (altgriechisch, bezeichnet das Gehäuse einer Schnecke). Die Cochleagänge sind mit ca. 20.000 mikroskopisch kleinen Haarsinneszellen ausgestattet, die die Schallwellen in Nervenimpulse umwandeln und an das Gehirn weiterleiten. Dort werden diese Impulse als Ton identifiziert.
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